leselotte Hamburg

LESELOTTE

Die Leselotte in der Hasenklasse der Grundschule St. Nikolai

Nun schon zum dritten Mal machte sich in diesem Herbst die Leselotte auf den Weg in eine Hamburger Grundschule. Vom 22. November bis zum 19. Dezember 2012 war die Bücherraupe in der Grundschule St. Nikolai zu Gast, wo sie von der Hasenklasse schon seit Tagen erwartet und mit großem Hallo begrüßt wurde.

Neugierig beobachteten die Kinder, wie sich die Leselotte Stück für Stück aus dem Jutebeutel schälte, bis schließlich alle Büchertaschen verheißungsvoll vor ihnen lagen. Die Aussicht auf 22 neue Bilder- und Lesebücher weckte eine allgemeine freudige Erwartung. Denn von nun an durften die Schülerinnen und Schüler jeden Nachmittag eines der Bücher mit nach Hause nehmen. Und so prägte die Leselotte für die nächsten vier Wochen den gesamten Schulalltag der Hasenklasse: Im Stuhlkreis wurde von den Geschichten aus Lottes Büchern erzählt und erste Leseerfahrungen ausgetauscht.

Die beliebte Raupe war im Klassenraum überall präsent – sei es in Form von gebastelten Holzperlen-Lesezeichen oder selbstgestalteten Collagen aus Herbstlaub. Immer wieder schallte das Leselotte-Lied „Horch, was kommt von draußen rein, holari, haloro, das wird die Leselotte sein, halariaho...“ aus dem Klassenraum; und es kam sogar noch tierischer Besuch vom „Rechenrudi“, einer Zahlenraupe, hinzu. Passend zur Jahreszeit wurde dann „Weihnachten im Stall“ aus einer der bunten Taschen gezogen und vorgelesen. Die Schülerinnen und Schüler malten verschiedene Szenen der Weihnachtsgeschichte.

Am Ende der Leselotte-Zeit stimmten die Kinder mittels eines Punktesystems über ihr Lieblingsbuch ab. Das eindeutige Gewinnerbuch und Leselotte-Highlight: die Olchis.



Die „Leselotte“ war erneut auf Reisen: Diesmal in Allermöhe!

Im Februar 2012 kam die „Leselotte“ zu Besuch an die Anton-Rée-Schule in Allermöhe. Die Klassensprecher und besonders leseeifrige Schüler der 4. Klassen haben ihr dort mit einer musikalischen Feierstunde einen besonders schönen Empfang bereitet. Bis zu den Sommerferien blieb die Leseraupe an der Schule und besuchte insgesamt sechs 4. Klassen und ihre Lehrer, die sich über die „gute bunte Mischung“ von Büchern freuten und die Zeit mit der „Leselotte“ als „eindeutig zu knapp“ empfanden. Sie hätten sie gern noch ein wenig länger behalten.



„Leselotte“-Premiere:

Die Bücherraupe besucht zum ersten Mal eine Hamburger Schule

Im Februar 2011 war es endlich soweit: Die „Leselotte“* kam zu Besuch in die Fritz-Köhne-Schule nach Rothenburgsort! Bis zu den Sommerferien sollte die mit 40 Büchern voll bepackte Bücherraupe in der Schule bleiben und dabei alle zwei Wochen von einer Klasse zur nächsten ziehen.
Die Fritz-Köhne-Schule, allen voran die Bibliotheksleiterin Franziska Thode, hatte sich beim Wettbewerb „Hamburgs Literaturschulen“ im Rahmen des Lesefests „Seiteneinsteiger“ um die „Leselotte“ beworben und den mehrwöchigen Einsatz der Raupe für die Schüler der 1. und 2. Klassen gewonnen.
Damit auch die Kinder der anderen Jahrgangsstufen die „Leselotte“ kennenlernen konnten, verbrachte sie zu Beginn eine Woche in der Schulbibliothek der Fritz-Köhne-Schule. Schon da wurden sie und die mitgebrachten Bücherschätze von den Schülern bestaunt und die Vorfreude der Erst- und Zweitklässler auf die „Leselotte“-Zeit im eigenen Klassenraum stieg.

Als die „Leselotte“ dann endlich ihre Reise durch die insgesamt sechs Klassen antrat, brachte sie aber nicht nur 25 jeweils von den Klassenlehrern ausgewählte Bücher, sondern auch jede Menge Ideen mit, was man mit den Büchern in der Klasse alles anstellen kann. Die Klassen bastelten so z.B. ihre eigene „Raupe-Nimmersatt “, spielten „Pettersson und Findus“ mit Stabpuppen nach, schrieben für „den Löwen, der nicht schreiben konnte“ Briefe oder überlegten mit Helme Heines „Freunde“, was Freunde eigentlich zu Freunden macht. Zum Abschluss der „Leselotte“-Zeit kürten die Klassen ihr Lieblingsbuch und die Schülerin oder der Schüler, der die meisten Bücher gelesen hatte, wurde offiziell zur „Leselotte“-Königin bzw. zum „Leselotte“-König ernannt.
Besonders schöne Erlebnisse und Basteleien haben die Schüler in das Reisetagebuch eingetragen, das die „Leselotte“ von Klasse zu Klasse und von Schule zu Schule begleitet.

Die „Leselotte“ hat sich in der Fritz-Köhne-Schule sehr wohl gefühlt. Und auch die Rückmeldungen der Schüler und Lehrer waren sehr positiv:

  • „Die Kinder haben begeistert gelesen und sich auf die „Leselotte“-Stunde gefreut.“
  • „ ... sehr reizvoll. Die Aufgaben waren zu 100% motivierend!“
  • „Ausnahmslos ALLE Kinder waren sehr lesemotiviert. Sie sind im Umgang mit Büchern sicherer geworden, und hätten gern länger dafür Zeit gehabt!“
  • „Sehr gute Annahme durch Antolin. Ein Anreiz mehr Bücher zu lesen.“


Hier die FOTOS

* Die “Leselotte“ wurde vom Südtiroler Kulturinstitut Jukibuz entwickelt und ist ein erfolgreich erprobtes, faszinierend einfaches und preiswertes Instrument, um Kinder und ihre Eltern nachhaltig in Kontakt mit aktuellen Büchern zu bringen.